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Spenden

Das Projekt "Straßenkinder in Addis Abeba" wird seit seinen Anfängen im Jahre 1973 (Chronik) ausschließlich durch Spenden finanziert. Diese Seite informiert über die Besonderheiten des Projekts, die Verwendung der eingegangenen Mittel sowie über die Entwicklung des Spendenaufkommens. Wenn auch Sie sich mit einer Spende beteiligen möchten, so nutzen Sie bitte eines der auf der Seite Bankverbindungen genannten Konten.

Es gehört zu den Besonderheiten des Projekts, dass rund 97 % aller Spenden in Äthiopien ankommen. Für die Durchführung vor Ort benötigt der äthiopische Partner, die Mekane Yesus Kirche, knapp 10 %, so dass gut 87 % der Spenden die Bedürftigen direkt erreichen.

Für jedes Kind werden pro Monat 330 Birr (rund 15 Euro) benötigt, die sich wie folgt verteilen:

Posten Ausgaben
(Birr)
Anteil in %
Ernährung 246 90,91 %
Kleidung 20
Schuhe 12
Schule 12
medizinische Versorgung 10
Ortsgemeinden 13 9,09 %
Synode (CES, u.a. Bezahlung für Mitarbeiter) 17
Summe 330 100 %

Aufwendungen für Delegationsreisen, Faltblätter, das Web-Angebot u.ä. werden aus Mitteln der Kirchenkreise bestritten. Das Kirchenkreisamt Marburg, als Organ der Kirchenkreise, berechnet für die Verwaltung der Spendengelder 3 %. Alle weitere Arbeit für das Projekt erfolgt ehrenamtlich.

Da der Wechselkurs zwischen Euro und äthiopischen Birr nicht unerheblichen Schwankungen unterliegt, beträgt der Spendenbedarf zwischen 130.000 und 180.000 Euro pro Jahr.

Auszahlung der monatlichen Unterstützung
Auszahlung der monatlichen Unterstützung in einem Gemeindezentrum

Fehlbeträge wie zuletzt 2007 können konnten in der Vergangenheit durch eine Schwankungsreserve aufgefangen werden. Die Entwicklung der Jahre seit 2001 zeigt die folgende Tabelle:

Kalenderjahr Spendenaufkommen
2001 130.529,30 €
2002 133.204,95 €
2003 132.864,74 €
2004 145.866,66 €
2005 148.228,07 €
2006 147.951,59 €
2007 124.089,98 €
2008 139.128,85 €
25.000 €*
2009 152.835,47 €
2010 151.271,01 €
2011 134.266,37 €
2012 151.339,17 €
2013 146.945,93 €**

* Einzelspende
** vorläufige Angabe

Ausschlaggebend für die Aufnahme in das Förderprogramm ist allein die Bedürftigkeit. Dabei ist unerheblich,

Durch das Projekt haben seit 1973 buchstäblich Tausende von Äthiopiern und Äthiopierinnen eine leibliche, geistige und seelische Lebenshilfe erhalten. Aus kleinen Anfängen ist etwas Großes, ja Großartiges entstanden. Zur Unterstreichung der Besonderheiten des Projekts ist wiederholt das Gleichnis vom Senfkorn (Markus 4,30-32) angeführt worden, mit dem Jesus die wunderbaren Möglichkeiten des Wachstums vom Kleinen zum Großen beschreibt. Die äthiopischen Christen lesen dies in ihrer amharischen Bibel so:

Das Gleichnis vom Senfkorn auf Amharisch

Sie sind eingeladen, an diesem einfachen und Wunder-vollen Projekt teilzuhaben.

Letzte Aktualisierung: 01.05.2014