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Einblicke

Einander besuchen: Delegationsreisen in beide Richtungen

Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft ist es, sie innerlich von beiden Seiten zu bejahen, den Austausch von Erfahrungen zu fördern und auch materielle Hilfe zu ermöglichen. Doch lebt eine Partnerschaft im Geist Jesu Christi besonders davon, dass auch geistliche Gemeinschaft erlebt werden kann, dass sich die beteiligten Partner begegnen und kennenlernen und in die Lebenssituation der anderen hineinversetzen können.

Einige der verantwortlichen Mitarbeiter aus Äthiopien und einige aus der Region Marburg waren beauftragt, als kleine Delegation die Kinder in ihren Gemeinden zu besuchen oder als äthiopische Mitarbeiter, sich einen persönlichen Eindruck von den Lebensbedingungen der Spender und ihrer Kirchengemeinden zu verschaffen.

In der Regel besteht eine solche Delegation aus bis zu vier Personen. Nach ihrer Rückkehr vermitteln die Teilnehmer ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Eindrücke an die interessierten Menschen in ihrer Region und in ihrem Umfeld. In den vergangenen zehn Jahren haben vier solcher Besuchsreisen stattgefunden, zwei führten nach Deutschland, zwei nach Äthiopien. Sie haben für die Delegationsmitglieder dazu beigetragen, dass sie sich viel intensiver und anschaulicher in die besondere Lebenssituation der Partner hineinversetzen konnten. Davon haben sie berichtet: Bei Gemeindeabenden, Pressegesprächen, Vorträgen und in Predigten. Die Verbundenheit mit dem „Projekt der Straßenkinder“ in Addis Abeba ist dadurch gestärkt worden.

Eine große Hilfe bestand bisher auch darin, dass die äthiopischen Gäste im Diakonissenmutterhaus Hebron wohnen konnten und die deutschen Besucher bei der Hermannsburger Mission in Addis Abeba untergebracht waren. Wichtig für die Gemeinschaft untereinander sind gemeinsame Gottesdienste und gemeinsame Gebete.

Letzte Aktualisierung: 01.05.2014